12. May 2026
Tag der Inklusion in Oberkirch
Im letzten Jahr gab es die Woche der Inklusion.
Dieses Jahr gab es einen Tag der Inklusion.
Der Tag war auf dem Kirchplatz in Oberkirch.
Organisiert wurde der Tag gemeinsam mit dem Netzwerk Inklusion.
Auch dabei waren:
- Svenja Gerbendorf, Inklusionsvermittlerin aus Oberkirch
- Susanne Droste, Inklusionsvermittlerin aus Oppenau
Das Motto des Tages war:
„Lass dich (nicht) behindern!“
Der Tag war von 11 bis 18 Uhr.
Es ging um Menschen mit Behinderungen.
Wir wollten zeigen:
- Menschen sind verschieden.
- Menschen mit Behinderungen haben besondere Herausforderungen.
- Menschen mit Behinderungen sollen überall mitmachen können.
- Jeder Mensch soll dazugehören.
Mitmachen und ausprobieren
Rund um die katholische Kirche gab es viele Stände.
Dort konnten die Besucher Informationen bekommen.
Aber die Besucher konnten auch selbst mitmachen und Dinge ausprobieren.
So konnten sie erleben, was Inklusion bedeutet.
Diese Angebote gab es:
- Wissen und Informationen: Verein INKLUSION Renchtal e.V. und Netzwerk Inklusion Oberkirch
- Leichte Sprache und METACOM: Lebenshilfe Oberkirch/Offenburg e.V.
- Hilfsmittel und Prothesen: Stinus Orthopädie Achern
- Alter und Demenz: Demenzagentur Acher-Renchtal
- Spiel und Spaß: Behindertensportgruppe Offenburg e.V.
- Gehörlosigkeit und Gebärdensprache: Beratungsstelle Respekt!
- Sehbehinderung und Blinden-Parcours: Blinden- und Sehbehindertenverband Südbaden e.V.
- Medizintechnik und Beatmung: WKM B-W
- Wiederbelebung und Verbände: DRK Oberkirch
- Spiel und Spaß: Förderverein Dorffest Zusenhofen e.V.
- Gehbehinderung und Rollstuhl-Parcours: Verein INKLUSION Renchtal e.V.
Rollstuhl-Parcours
Besonders beliebt war das Rollstuhl-Rennen.
Die Besucher konnten selbst einen Rollstuhl ausprobieren.
So konnten sie erfahren:
Wie fühlt es sich an, wenn man im Alltag einen Rollstuhl benutzt?
Viele Menschen waren überrascht.
Schon eine kleine Schwelle kann mit einem Rollstuhl ein großes Hindernis sein.
Mit dem Rollstuhl „Josette“ fahren
Auch die Rundfahrten mit dem besonderen Rollstuhl „Josette“ waren sehr beliebt.
Kinder und Erwachsene konnten mitfahren.
Manuel bot die Rundfahrten an.
Die „Josette“ kommt aus Frankreich.
Der besondere Rollstuhl hilft Menschen, die sich nicht bewegen können.
So können sie zum Beispiel bei Lauf-Veranstaltungen dabei sein.
Auch beim Renchdammlauf im März wurde die „Josette“ schon eingesetzt.
Musik
Auch Musik gab es beim Tag der Inklusion.
Am Mittag spielte Christian Cleiss Gitarre.
Am Nachmittag trat Nicolas Uhl auf.
Er ist in der Region unter dem Namen „Drive-By“ bekannt.
Er machte Rap-Musik.
Dabei wurde er von zwei weiteren Rappern unterstützt:
- Sascha Hummel, auch bekannt als Psycomatic
- Marvin Hörth, auch bekannt als CONTRIIX
Essen und Getränke
Es gab mehrere Stände mit Essen und Getränken.
Auch Menschen mit Zöliakie konnten etwas essen.
Zöliakie ist eine Krankheit.
Menschen mit Zöliakie dürfen kein Gluten essen.
Deshalb gab es auch glutenfreie Knödel.
Zöliakie ist ein Beispiel für eine unsichtbare Behinderung.
Man sieht diese Behinderung nicht.
Wir wollten auch auf solche Behinderungen aufmerksam machen.
Unser Ziel
Unser Ziel war:
Die Menschen sollten die Perspektive wechseln.
Das bedeutet:
Sie sollten versuchen, die Welt aus der Sicht eines anderen Menschen zu sehen.
Wir wollten auch Ängste und Unsicherheiten abbauen.
Menschen sollen keine Angst vor Menschen mit Behinderungen haben.
Wir wollten mehr Verständnis füreinander schaffen.
Das ist uns gelungen.
Der Tag hat gezeigt:
Alle Menschen sollen dazugehören.
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Jeder Mensch ist willkommen.
Damit haben wir gemeinsam ein Zeichen für Offenheit, Teilhabe und Inklusion gesetzt.
Danke!
Wir sagen ganz herzlich Danke an alle Helferinnen und Helfer!
Danke für eure Hilfe bei:
- der Planung
- dem Aufbau
- dem Abbau
- den verschiedenen Ständen
- den vielen Angeboten
Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen! 😊